Webdesign mit CSS, HTML und Javascript
Stil mit {stil}
Jan 2009
Das HTML-Template: Doctype und HEAD-Elemente
Die HTML-Datei sollte immer mit einem Doctype-Tag beginnen. Ohne das <!DOCTYPE>-Tag simmulieren Browser die Fehler ihrer Vorgängerversionen, um alte Internetseiten nicht ins Chaos zu stürzen. So kann es sein, dass Sie ein Dokument korrekt codieren, der Browser die Seite aber fehlerhaft darstellt, weil er sich an seine alte Darstellung eines Elements hält. Die Angabe des Dokumententyps verhilft dem Browser zu einer besseren Orientierung und vermeidet Darstellungsfehler.
Das HTML-Template
Vorlage für HTML-Seiten
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.1//EN"
"http://www.w3.org/TR/xhtml11/DTD/xhtml11.dtd">
<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="de">
<head>
<title>Mein HTML-Dokument</title>
<meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=utf-8" />
<link href="style.css" rel="stylesheet" type="text/css" media="screen" />
<script src="script.js" type="text/javascript"></script>
</head>
<body>
…
</body>
</html>
Das Doctype-Tag kann nur in die erste Zeile des HTML-Codes gesetzt werden (aber es gibt doch noch eine Ausnahme: die XML-Deklaration – siehe unten) und weist weitere Besonderheiten auf:
- Es ist das einzige Tag, das vor dem <HTML>-Tag stehen kann.
- Das Tag wird nicht geschlossen.
- Das Ausrufezeichen "!" ist zwingend erforderlich.
Der »DOCTYPE-Switch« und seine Auswirkungen von Carsten Protsch
Wie strikt soll das Dokument sein?
Tatsächlich wäre der Doctype
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN"
"http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd">
auch „gut genug“ – aber während der Entwicklung einer Seite und der Programmierung von Anwendungen hilft ein striker Dokumententyp bei der Fehlersuche. Dann nämlich kann der Entwickler auf Validatoren für das HTML-Markup und Stylesheets zurückgreifen, denn es sind häufig Fehler in diesen Teilen einer Seite, die wiederum zu schwer auffindbaren Javascript-Fehlern führen.
Die Angabe des Zeichensatzes
<meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=utf-8" />
Damit Dokumente nicht mehr wie früher mit »HTML-Entities« (z.b. für Umlaute wie ä anstelle von ä) geschrieben werden müssen, gibt diese Zeile den verwendeten Zeichensatz an. Im Grunde genommen könnte die Zeile entfallen und der Browser einfach stets den Zeichensatz utf-8 voraussetzen.
Das XML-Tag in XHTML-Dokumenten
Tatsächlich kann dann immer noch ein Tag vor dem Doctype stehen: die XML-Deklaration. Wenn die XML-Deklaration an den Anfang des Dokuments gesetzt wird, kann die Angabe des Zeichensatzes mit einem meta-Tag entfallen, denn der Zeichensatz wird dann bereits im XML-Prolog festgelegt.
<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
Die XML-Deklaration informiert den Browser, dass die folgenden Daten XML-gerecht notiert sind und gibt den verwendeten Zeichensatz an. Diese Deklaration gibt es in HTML nicht. In XHTML ist der XML-Prolog optional.
Internet Explorer 6 fällt zurück in den Quirks-Modus, wenn der XML-Prolog am Anfang des Dokuments steht – ein Grund für viele Webdesigner, auf den XML-Prolog zu verzichten.