Auf dass der Bindestrich Euch trenne –
Directors Cut

- Viele der großen Zeitschriften und Portale haben mit dem Blocksatz auf Webseiten abgeschlossen und sind zum linksbündigen Text zurückgekehrt: Es wird wieder ordentlich geflattert – spiegel.de
Zeitschriften und Bücher setzen Blocksatz ein, um der Seite einen ruhigeren Charakter zu geben und das Auge nicht dem unruhigen Flattern des Textes auszusetzen. Natürlich übertragen Webdesigner auch schon mal den Blocksatz in Webseiten – wo er allerdings schnell durch unangenehme Löcher im Fließtext auffällt: Lücken im Blocksatz.
Die Lücken entstehen, weil Browser von sich aus keine Silbentrennung durchführen – halt – das stimmt nicht ganz:
Internet Explorer ab Version 6, Opera ab 7 und Safari ab Version 1 und nun auch Firefox zeigen ein kleines Feature (eigentlich einen Fehler), das nicht so schnell ins Auge fällt: Sie trennen Wörter mit Bindestrich, wenn es eng wird, und sorgen so für einen besseren Randausgleich.
Das trennt dann leider auch -17° und border-spacing – ist also kein Feature, sondern nicht erwünscht. Firefox hatte sich das lange gespart, aber in einer der letzten Versionen hat auch Firefox die Bedeutung des Bindestrichs erkannt.
| Die Eigenschaft border selbst ist eine Kurznotation, die mehrere Eigenschaften zusammenfasst. Drei Angaben sind erforderlich, damit der Browser einen sichtbaren Rahmen rendert: Farbe, Breite und Stil des Rahmens. Auch wenn Eigenschaften wie border-top-style individuell deklariert werden können, müssen border-top-color und border-top-width definiert werden, um der Rahmen zu erzeugen. |
(Browserfenster größer oder kleiner ziehen, damit der Effekt der Silbentrennung sichtbar oder deutlicher wird)
| Irgendwann in grauer grauer Vorzeit entwickelte ein Lebewesen – wahrscheinlich noch ein ziemlich schleimiger Klumpen, auf jeden Fall ein Vielzeller – eine lichtempfindliche Zelle (einen Fotorezeptor), mit dem es hell und dunkel unterscheiden konnte. Über die Natur der ersten Fotorepeptoren wissen wir nicht viel. Vielleicht brauchten die ersten Lebewesen, die sich aus der Tiefsee in Richtung Meeresspiegel bewegten, einen Rezeptor für ultraviolettes Licht, um den schädlichen ultravioletten Strahlen hier oben nicht zum Opfer zu fallen, denn damals existierte die schützende Ozonschicht ja noch nicht … |
Irgendwann in grauer grauer Vorzeit entwickelte ein Lebewesen – wahrscheinlich noch ein ziemlich schleimiger Klumpen, auf jeden Fall ein Vielzeller – eine lichtempfindliche Zelle (einen Fotorezeptor), mit dem es hell und dunkel unterscheiden konnte. Über die Natur der ersten Fotorepeptoren wissen wir nicht viel. Vielleicht brauchten die ersten Lebewesen, die sich aus der Tiefsee in Richtung Meeresspiegel bewegten, einen Rezeptor für ultraviolettes Licht, um den schädlichen ultravioletten Strahlen hier oben nicht zum Opfer zu fallen, denn damals existierte die schützende Ozonschicht ja noch nicht … |
Quelle Vom Fotorezeptor zum Farbrezeptor
Darüber hinaus unterstützen alle Browser (und inzwischen auch Firefox) ­ (­) – den weichen Trennstrich. Was bleibt ist die Frage, wie wir die Silbentrennung ohne Handarbeit in Gang setzen können: Der Blocksatz würde mit viel weniger Lücken auskommen.



